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Motoröl selber wechseln - ohne Werkstatt (BMW) - 27783503Wer ein Fahrzeug besitzt, der muss sich auch um die Pflege und Wartung kümmern. Wenn man sich regelmässig damit befasst, kann man die Langlebigkeit des eigenes Fahrzeuges erhöhen. Sicherlich gibt es Aufgaben, die man nicht selbst am Fahrzeug übernehmen kann, doch es gibt auch andere sie man vollkommen selbstständig durchführen kann.

So kann man Kosten sparen und noch so einiges über das eigene Fahrzeug lernen. Ein wichtiger Bestandteil der Fahrzeugpflege ist der Ölwechsel. Dabei muss man bedenken, dass die Aufgabe des Öls darin besteht dass es den Motor und seine Bestandteile schmieren soll.

Damit soll eine zu hohe Reibung zwischen den Kolben verhindert werden. Gleichzeitig wird das Öl dazu verwendet um den Motor zu kühlen. Wer regelmässig einen Ölwechsel durchführt, der verhindert Kolbenfresser, es werden Schmutzpartikel entfernt und man kann die Feinabdichtung zwischen Zylinder und Kolben verbessern.

Doch wie funktioniert ein Ölwechsel nun? Dazu kommen wir jetzt.

Benötigtes Werkzeug

  • Wagenheber
  • Böcke zum Absichern des Fahrzeuges
  • Schraubendreher
  • Ölwanne
  • Trichter

Ablauf

Zunächst muss der Wagen warmgefahren und auf einer ebenen Fläche abgestellt werden. Dann kann man den Wagen absetzen. Man muss den Wagenheber unter dem Wagen ansetzen und darauf achten, dass man diesen nicht schief ansetzt. Im Anschluss muss der Wagen aufgebockt werden.

Wichtig ist dabei, dass man den Wagen noch an einer anderen Stelle zusätzlich sichert um Verletzungen zu vermeiden. Für die Absicherung des Fahzeuges an der Hinterachse sollte man spezielle Böcke vermenden.

Diese kann man unter die Aufnahmepunkte stellen und in jedem Fachhandel erhalten. Man sollte nun den Boden gegen Ölflecken absichern. Dann kann man die Ablösschraube lösen. Hierzu löst man vorsichtig die Schraube. Löst man die Schraube sieht man das , das erste Öl bereits hervortritt.

Am besten wäre es in diesem Fall, wenn eine zweite Person anwesend wäre, welche die Ölwanne unter dem Fahrzeug platziert.Hierbei ist besondere Vorsicht geboten, damit einem das heiss Öl nicht auf die Hände spritzen kann.

Denn dadurch können Verbrennungen entstehen. Wenn das Öl aufgefangen worden ist, lässt man den Wagen wieder herunter. Nun muss der Motorrraum betrachtet werden. Speziell der Ölfilter spielt jetzt eine Rolle.

Wenn man sich nicht sicher ist, wie dieser aussieht oder wo er zu finden ist, hilft es das Handbuch des Fahrzeuges durchzublättern. Dabei kann es Glocken- oder Dosenfilter geben. Die neue Dichtung sollte mit Altöl verschlossen werden um ein Verkanten zu vermeiden.

Man öffnet den Deckel und ist dabei recht vorsichtig. Denn es ist gut wenn man keine anderen Teile des Motorraumes mit Öl befleckt. Nun kann man den alten Ölfilter entsorgen. Bevor man den neuen Ölfilter einsetzt muss man die Dichtungsringe am Deckel ersetzen. Der oberste wid meistens mit dem neuen Ölfilter mitgeliefert. Gleichzeitig müssen die Ringe am Zapfen auch ersetzt werden.

Im Anschluss wird die neue Glocke mit den neuen Dichtungen wieder in den Motor eingesetzt. Dieser darf mit mehr als 25 mm angezogen werden. Bevor man die neue Ablaufschraube wieder hineindreht muss man die akte Schraube wieder hinausdrehen. Betrachtet man sie näher, kann man Verformungen entdecken. Nun muss man die neue Dichtung hinzugeben. Diese sollte bei einem neuen Ölfiler immer vorhanden sein.

Nun dreht man die neue Schraube wieder hinein. Wenn man die neue Schraube anzieht, sollte man darauf achten diesen nicht zu fest anzuziehen. Denn damit könnte man die Ölwanne oder das Gewinde der Ölwanne beschädigen. Die Schraube sollte gut handfest angezogen sein.Danach muss man das neue Öl in den Motor geben. Dabei muss man auch auf die Viskosität des Öles achten, denn es muss auch für den Motor geeignet sein.

Entsprechende Hinweise findet man auch im Handbuch des Autos.Die Freigabe des Öles ist wichtig, damit die Anfordungen des jeweiligen Motors auch getroffen werden können. Am besten sollte man zum Einfüllen des Neuöls einen Trichter verwenden um eine saubere Arbeit vollziehen zu können.

Nun wird das Öl eingefüllt. Man kann die Füllmenge dem Bordhandbuch entnehmen. Gleichzeitig kann man den Herstellerseiten von Öl entnehmen, wieviel Öl ein Fahrzeug benötigt.Hierbei muss man auf die Ölratgeber oder auf den Index schauen. Zu Beginn füllt man nicht die gesamte Menge ein.

Zunächst wird nur ½ bis 1 Liter Öl eingefüllt. Es macht Sinn zunächst weniger einzufüllen, damit er nicht überfüllt wird. Danach wird der Motor kurz gestartet und es wird überprüft ob der Öldruck in Ordnung ist. Man lässt den Wagen wieder auf einer Ebene stehen. Nun lässt man das Öl wieder 10-15 Minuten in die Ölwanne fließen. Dann muss man den entgültigen Stand konrollieren.

Ölwechsel Preis in Werkstätten

Lässt man den Ölwechsel Werkstätten durchführen, so kann das einige hundert Euro kosten. Viel besser ist es, wenn man es selbst durchführt. Dadurch lässt sich Geld sparen und man kann neue Erfahrungen sammeln.

Fazit

Um ein Fahrzeug erhalten zu können muss man unterschiedliche Wartungsarbeiten durchführen. Einer davon ist der Ölwechsel. Folgt man den obigen Anweisungen ist man in der Lage den Ölwechsel, recht schnell und kostensparend auch selbst durchführen zu können. Dabei kann man wertvolle Erfahrungen sammeln und auch einiges über sein eigenes Fahrzeug lernen.

Tipp: Vor einem Ölwechsel ist immer eine Motorspülung zu empfehlen

Text Quelle

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